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Was uns letztlich daran fasziniert ist wohl das, was wir nicht über diese Orte wissen, das Mystische, das Geheimnisvolle, das, was unserer Fantasie anheimfällt.

Doch trotzdem… Wir wissen heute schon so einiges über Kraftorte, z.B. dass diese Orte oftmals bereits vor hunderten von Jahren als kraftvolle oder besondere Orte wahrgenommen worden sind. So wurden darauf Kultplätze, Gerichtsplätze, Tempel oder Opferstätten errichtet. Auch die Kirche hat die Besonderheiten dieser Orte entdeckt und verstanden, sie für den eigenen Vorteil zu nutzen.
Alle Kapellen, Kirchen und Kathedralen sind auf eben solchen Kraftorten errichtet worden, auch wenn oftmals der vorrangige Zweck war, einen heidnischen Kraftplatz in einen christlichen Ort zu verwandeln. Mancherorts ist dieser Kraftplatz dadurch auch zerstört, doch oftmals auch immer noch erhalten und kraftvoll.

Die Natur bietet uns eine Unzahl von kraftvollen Plätzen an und wir brauchen oftmals nur mit offenen Augen durch die Gegend laufen, um auf eine besondere Anordnung von Bäumen, eine besonders schöne Lichtung, durch die vielleicht ein Bach fließt, einen besonderen Hügel oder Berg, einen Wasserfall oder eine natürliche Grotte aufmerksam zu werden.

Da ist z.B. der wundervolle Wasserfall in der Nähe von Aschau am Chiemsee, genannt Schlossrinn, dessen Wasser, eingebettet in hohe Felsen, in eine ausgewaschene Mulde fällt. Der Weg dorthin führt durch den Wald an einem Bachbett entlang, dass im Frühjahr von Unmengen Bärlauch gesäumt ist.
Oder da ist z.B. die Michaelsgrotte in der Nähe von Ruhpolding, die durch eine halbstündige Wanderung gut zu erreichen ist. Heute teilen sich die Kirche wie auch alternative Glaubensrichtungen diesen wunderschönen, etwas versteckten Ort.
Und da ist z.B. der Paterzeller Eibenwald, an sich schon eine Besonderheit der Natur, denn es gibt heute kaum noch einen Ort, an dem so viele heilige Eiben innerhalb eines kleinen Waldstücks wachsen. Eine der ältesten zählt um die 1.000 Jahre.

Wenn wir dann an einem solchen Ort inne halten, wenn wir aufmerksam auf diesen Platz, auf uns, auf unser Inneres horchen, werden wir oftmals belohnt. Dann kannst du die Kraft oder die Energie solcher Orte spüren. Bei dem einen Ort mag die Energie geradewegs aus dem Boden und in einer Senkrechten nach oben schießen, ein andere Ort ist eher wie eine Quelle und die kraftvolle Energie blubbert über ihren Rand und ergießt sich gemächlich – doch trotzdem kraftvoll – in die umliegende Gegend. An Orten, bei denen die eigentliche Kraftquelle vielleicht durch einen Bau überdeckt ist, erkennst du die Wirkung der Energie trotzdem oftmals an der Umgebung.

Jedes Mal bin ich ergriffen, wenn ich eine solche Kraft spüren darf. Dann verweile ich eine bisschen, spüre und fühle diesen Ort, spüre und fühle mich selbst, versuche herauszufinden, was er mit mir macht, wo ich da in Resonanz gehe. Denn das kann recht unterschiedlich sein. Bei dem einen Ort spüre ich eine besondere Vertrautheit, bei einem anderen spüre ich einfach den Fluss der Energie.

Auch haben die Orte durchaus unterschiedliche Eigenschaften, der eine ist mehr weiblich mit runden Formen und viel Wasser, andere sind nach oben orientiert durch aufragende Formen wie Hügel oder Felsen, also oftmals eher männlich. Immer sprechen sie unser Herz an und erlauben uns, ihre Kraft zu tanken, uns aufzutanken und vorzustellen, dass wir ihre Energie, ihre Kraft in uns aufnehmen, unsere Zellen damit fluten, bis wir „gesättigt“ sind und uns dankbar wieder abwenden und unseren Weg fortsetzen können.

Doch trotz all ihrer Kraft und all der Großzügigkeit von Mutter Erde geht es letztlich jedoch immer darum, diese Kraft in uns, in unserem Inneren zu finden. Denn dort ist unsere eigentliche Quelle der Kraft, unerschöpflich, wundervoll.

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