Corona ist ja bereits seit einiger Zeit offiziell vorüber. Wie fühlt sich das für euch an?

Ich kann mich noch sehr gut daran erinnern, als der Lockdown da war und wir alle aufgefordert worden sind, zu Hause zu bleiben bzw. daheim bleiben mussten… Kontroverser hätten die Diskussionen darüber, was sinnvoll ist und was nicht oder was getan werden sollte und was nicht, kaum sein können.

Zu wem habt ihr gehört? Zu denen, die es nicht erwarten konnten, dass alles wieder genauso wird wie zuvor? Oder zu denen, die Corona und den Lockdown als Chance angesehen und die Zeit für sich genutzt haben?

Das Leben ist Veränderung hören wir heutzutage immer wieder.

Doch auch wenn nahezu jeder diese Lebensweisheit kennt, bedeutet es noch lange nicht, dass wir sie auch für uns tatsächlich annehmen und anwenden.

Klar, jeder einzelne hat die Zeit des Lockdowns schon irgendwo genutzt. Los ging es ja mit einem Run auf die Baumärkte. Jetzt konnten wir endlich einmal das tun, was wir schon immer mal reparieren, renovieren oder umbauen wollten. Und endlich hatten wir einmal richtig Zeit für die Familie (sofern sie im gleichen Haushalt gelebt hat). Wenn da nur nicht immer die Sorgen darüber gewesen wären, wie es denn wohl weitergeht…

Doch ich möchte mich nicht mit dem aufhalten, was gewesen ist. Viel interessanter für mich ist, was wir daraus für uns mitgenommen haben und was wir daraus für uns gemacht haben.

Es sind nicht die äußeren Umstände, die das Leben verändern, sondern die inneren Veränderungen, die sich im Leben äußern. (Wilma Thomalla, Deutsche Publizistin)

Ich möchte euch von mir erzählen…

Denn tatsächlich ist in dieser Zeit bei mir die finale Entscheidung gefallen, in den Van zu ziehen. Oder besser gesagt, es ist nicht nur die Entscheidung gefallen, sondern ich hab’s auch durchgezogen!

Die viele Zeit, die wir auf einmal während des Lockdowns hatten, habe ich dazu genutzt, mir selber darüber klar zu werden, warum ich das Corona Virus eigentlich in meinem Leben habe. Denn allein durch den Fakt, dass das Virus da ist, während auch ich da bin, heißt im Grunde nichts anderes, als dass ich irgendetwas damit zu tun habe.

Einerseits ist dies eine ganz individuelle Geschichte, die jeder für sich selbst herausbekommen darf. Doch andererseits gilt EIN Thema für alle und dabei geht es darum, dass wir uns immer noch viel zu wenig mit uns selbst und unserem Inneren (unseren Sehnsüchten und Wünschen) auseinandersetzten. Also damit, wer ich wirklich bin und was ich wirklich möchte!

Als ich für mich klären konnte, warum das Virus in meinem Leben ist, konnte ich mich fragen, was es mit mir macht. Was für Auswirkungen hatte Corona auf mein Leben?

Und gerade deshalb, weil ich zu Hause bleiben musste, weil ich meinen Job nicht mehr ausüben konnte, weil jegliche Kommunikation mit anderen auf ein Minimum reduziert wurde, ist mir klargeworden, dass es mir unglaublich wichtig ist, eine gewisse Freiheit zu leben, dass ich neue Impulse, neue Erfahrungen in meinem Leben brauche, um mich lebendig zu fühlen. Und dass mir die Reduktion auf das, was ich wirklich zum Leben brauche, wichtig ist. Ich wollte nicht anfangen, mein Zuhause zu verändern, umzubauen oder zu renovieren. Ich wollte etwas Grundlegendes verändern. Und dabei war es mir nicht wichtig, allen Komfort zu haben, sondern wichtiger war mir, Flexibilität zu bekommen, spontaner reagieren zu können und aus der Routine ein Stück weit auszubrechen.

Ich bin davon überzeugt, dabei fallen jedem sofort ganz viele Wenns und Abers ein. Was ist, wenn mal etwas passiert oder ich krank werde? Was ist, wenn ein Unwetter kommt? Was ist, wenn die Benzinpreise explodieren? Was ist, wenn ich mit dem kleinen Raum gar nicht zurechtkomme? Ich könnte dies endlos fortsetzen…

Ich habe mir angewöhnt – und daran hat das Leben im Van einen großen Anteil -, immer mehr im Hier und im Jetzt zu leben. Das bedeutet auch, ich gehe mit den Dingen dann um, wenn sie tatsächlich eintreten. Das tue ich heute weitestgehend.

 

Es gibt aber noch einen anderen Aspekt: Natürlich scheuen wir erst einmal davor zurück, uns mit uns selbst auseinanderzusetzen. Es ist soooo viel leichter, sich mit dem zu beschäftigen, was wir in unserem Umfeld haben. Damit laufen wir aber auch immer Gefahr, die Umstände, andere Personen oder Organisationen für unsere vermeintlich begrenzten Möglichkeiten verantwortlich zu machen.

Sehr gerne verwenden wir die Lebensweisheit „Jeder ist seines Glückes Schmied“, doch glauben wir wirklich bis in die letzte Konsequenz selber daran?

Ich habe noch etwas über mich selbst herausgefunden: Ich möchte aufrütteln. Ich möchte mit dem, was ich tue, anderen deutlich machen, dass wir durchaus über unsere bisherigen „Grenzen“ hinausgehen können. Dass wir Neues in unser Leben bringen dürfen, was so bisher vielleicht noch gar nicht dagewesen ist.

Möchtest du auch herausfinden, was in deinem Leben so alles möglich ist? Dann melde dich bei mir und ich begleite dich ein Stück weit auf deinem Weg, genau das herauszufinden…

 

Ich freue mich auch immer auf Anmerkungen, Kommentare oder schreibe mir einfach deine Erfahrungen zu diesem Thema.

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