Zunächst einmal ist es ganz einfach eine andere Art zu leben.

Aber wieso habe ich mich dafür entschieden? Wie bin ich hierhergekommen? Und wie komme ich damit zurecht, auch wenn sich immer wieder einmal etwas in meinem Leben verändert?

Ich habe meine Geschichte schon oft erzählt. Und dabei wird mir immer wieder klar, dass die Entscheidung, in den Van zu ziehen, nicht nur eine Entscheidung war, sondern vielmehr ein Teil meines (inneren) Entwicklungsprozesses, den ich im Laufe meines Lebens erlebt habe.

Mein Leben hat mich zur Reinkarnationstherapie geführt, wofür ich immer noch unglaublich dankbar bin. Mit dieser Methode habe ich sozusagen ein „Werkzeug“ in die Hand bekommen, mit dem ich in meinem Inneren und letztendlich im Äußeren aufräumen dürfte. Und zwar gründlich…

Ich habe viele Dinge in meinem Inneren für mich klären können. Ich habe Glaubensätze, die mich (unbewusst) beeinflusst haben, aufgelöst. Ich habe letztlich verstehen dürfen, warum ich so bin wie ich bin, wer ich eigentlich bin und was ich möchte bzw. brauche, um in meinem Leben eine gewisse Zufriedenheit zu erlangen.

Glück ist für mich kein dauerhafter Zustand, den wir durch viel Arbeit an uns selbst erreichen können. Glück bedeutet für mich, die Glücksmomente in meinem Leben ganz bewusst wahrzunehmen und zu erleben.

So z.B. wenn ich morgens in meinem Van aufwache und mir allmählich bewusst wird, dass ich in Portugal am Meer stehe. Wenn ich morgens das Fenster hochschiebe und einen wundervollen Sonnenaufgang in Heiligenberg im Schwarzwald  erleben darf. Wenn ich zu einem unserer Geburtstage mit meinen Kindern an einen See fahre, um dort gemeinsam mit ihnen im Van zu feiern, zu frühstücken und zu reden. Wenn ich – so wie heute Morgen – bei einem Spaziergang an der Naab entlang wunderschöne alte Bäume beobachten kann oder blühende gelbe Lilien am Ufer entdecke. Wenn ich den Mann, den ich liebe, anschaue und mir das Herz droht überzulaufen.

Das sind die Momente, in denen ich das Gefühl habe, ich bin glücklich.

Und dies sind alles Momente, in denen ich ganz im Hier und im Jetzt bin! In denen ich nicht an die Zukunft, an Zweifel, an die Vergangenheit denke oder mir irgendwelche Sorgen machen

 

 

 

 

 

 

Oftmals begegne ich Menschen, die sagen: Du erlebst ja Freiheit pur! Nun, manchmal lasse ich diese Menschen in ihrer eigenen Vorstellungswelt, manchmal versuche ich aber auch, ihnen verständlich zu machen, dass es mir darum überhaupt nicht geht.

Natürlich ist es schön, alten Ballast abgeworfen und so meine gesamten Habseligkeiten immer dabei zu haben. Das erlaubt es mir, stets dorthin zu fahren, wo es mir gefällt. Und es ist schön, neue Städte oder Gegenden zu erkunden, einzutauchen in kraftvolle Orte, lange Spaziergänge in der Natur zu machen.

Aber dieses Leben bedeutet natürlich auch, gewisse Widrigkeiten in Kauf zu nehmen. So muss der Van immer versorgt sein. Ohne Gas oder Wasser läuft da gar nichts. Wenn ich bei mir duschen möchte, muss ich das ein bisschen planen, denn es muss ausreichend Wasser im Tank sein und der Boiler muss vorheizen. Und ich muss natürlich entsorgen, den Grauwassertank und die Kassette des WCs.

Manchmal denke ich dann an ein Buch, das ich gelesen habe. Dort ging es um einen Pilger auf seinem Weg nach Santiago de Compostella, der mit einem Esel unterwegs war. Auch da hieß es stets: Erst geht es immer um das Wohl des Esels, dann erst kann sich der Pilger um sich selbst kümmern…

Was mir das Leben im Van aber zurückgibt, ist – wie schon erwähnt – das Gefühl im Hier und Jetzt zu leben. Es gibt mir das Gefühl, näher an allem dran zu sein. Ob es sich dabei um die Natur handelt, um das Gewitter, das gerade ganz nahe vorbei zieht, um das Zwitschern der Vögel in den Büschen neben mir, um das Brausen des Windes in den Bäumen, der auch den Van zum Schaukeln bringt, oder um grundlegende Bedürfnisse wie die Ver- und Entsorgung des Womos. Alles gibt mir das Gefühl, näher am Leben zu sein.

 

 

 

 

 

Und das ist für Menschen wie mich oftmals wichtig. Als hochsensibler und hochspiritueller Mensch neige ich auch schon einmal ganz gern dazu, mich dem Leben ein Stück weit zu entziehen und in geistige Welten zu „entschweben“, gerade in den Momenten, in denen ich das Gefühl habe, mit dem „realen“ Leben nicht wirklich gut zurecht zu kommen.

In meinem Van bin ich zu Hause, da fühle ich mich wohl und geborgen und suche mir natürlich Plätze, die dieses Gefühl unterstützten. Und ich habe immer alles dabei, was ich zum Leben brauche.

Der „leichte“ Zugang zu einer inneren, geistigen Welt wird dann zur Gabe, wenn ich spirituell mit anderen Menschen arbeiten darf. Wenn ich andere Menschen in ihr Inneres führen und begleiten darf, damit auch sie sich selbst auf einer tiefen Ebene begegnen, um herauszufinden, wer sie wirklich sind und was sie wirklich in diesem Leben erfahren möchten.

Wenn auch du in deinem Leben aufräumen möchtest, dann führe und begleite ich auch dich sehr gerne. Es ist mir ein Herzensanliegen geworden, Menschen in Berührung mit sich selbst zu bringen, damit sie ihren Weg finden und gehen. Ich freue mich über deine Kontaktaufnahme hier!

 

Und hier noch ein paar Fotos von meinem Jumper!

 

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